Labyrinth der Gefühle

Rodica Vica – Sopran
Cecilia Sipos – Violoncello
Julia Kräuter – Harfe


Ein bekanntes Zitat von Joseph Haydn lautet: „Die Musik ist die Stimme der Seele.“
Mit dem "Labyrinth der Gefühle“ laden wir Sie ein, Ihre innere Welt zu entdecken und die sieben Grundgefühle der menschlichen Seele durch die Kraft der Musik zu erleben. Für dieses besondere Programm haben wir Kompositionen ausgewählt, in denen Freude, Traurigkeit, Angst, Wut, Überraschung, Ekel und Verachtung eine zentrale Rolle spielen. In der Symbiose von Stimme, Harfe und Cello erzählt jede Note eine Geschichte, und jede Melodie lässt diese Emotionen aufblühen – intensiv, bewegend und voller Ausdruckskraft.

Rodica Vica lebt in Wien und zählt als Sopranistin zu den am meisten bejubelten rumänischen Sängerinnen ihrer Generation für ihre virtuose Stimme inner- und außerhalb ihres Heimatlandes. Ihre künstlerische Vielseitigkeit zeigt sich zudem durch die Erlangung des Titels Doctor of Arts, der ihr nach dem Abschluss einer international durchgeführten Forschung in Österreich, Italien und Rumänien verliehen wurde. Rodica Vicas bisherige Opernengagements umfassen unter anderen die Königin der Nacht, Violetta Valery, Donna Anna, Norina, Alcina, Zima und Rosina. Darüber hinaus tritt die Sopranistin in Konzerten auf den berühmtesten Bühnen der Welt auf, wie dem Musikverein Wien, dem Konzerthaus Berlin mit dem Rundfunk Symphonieorchester Berlin, dem Teatro La Fenice, Müpa Budapest und vielen mehr. www.rodicavica.com

Julia Kräuter absolvierte ihr Studium im Konzertfach Harfe und Instrumentalpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie das Masterstudium "Music in Performance" an der Hochschule für Musik in Würzburg, jeweils mit Auszeichnung. Als Gewinnerin des Bertold-Hummel-Wettbewerbs und des Internationalen ÖJAB Musikwettbewerbs hat sie sich einen Namen gemacht. Ihre Auftritte umfassen Solo-Konzerte im Wiener Konzerthaus im Rahmen von "Musica Juventutis" und im Musikverein Wien bei einem „Start up!“-Konzert der Jeunesse. Neben ihrer aktiven Konzerttätigkeit teilt Julia Kräuter ihr Wissen als engagierte Pädagogin an der Landesmusikschule St. Pölten und der Franz Schmidt-Musikschule in Perchtoldsdorf.

Cecilia Sipos studierte an den Musikuniversitäten in Wien, Graz und Linz, bei Angelica May, Rudolf Leopold, Martin Hornstein und Claire Pottinger-Schmidt. Sie schloss ihr Studium mit dem Magister-Diplom im Violoncello-Konzertfach (2005) und mit dem Master-Diplom Historische Aufführungspraxis-Barockcello (2016) ab. Cecilia Sipos war engagiert beim Grazer Philharmonischen Orchester (2003–2004), und von 2005 bis 2019 war sie Mitglied des Tonkünstler Orchester Niederösterreichs. Als Barockcellistin spielt sie regelmäßig in Barockorchestern wie Wiener Akademie (Martin Haselböck), L’Orfeo Barockorchester (Michi Gaigg), Concerto Stella Matutina und Bach Consort Wien.
Die Cellistin trat in verschiedenen Kammermusikbesetzungen bei renommierten Festivals auf, wie z.B. Europäische Wochen Passau, ImpulsTanz Wien, Styriarte Graz, Sommerfestival Grafenegg, Jewish Festival Budapest, Donaufestival Strudengau, Festival Retz und Kultursommer Wien. Sie gab Konzerte sowohl in vielen europäischen Ländern als auch in Japan, Aserbaidschan, Turkmenistan und Georgien. Um ihrer Leidenschaft, der Kammermusik nachzugehen, ist sie Mitglied des Ensemble Trisonante (www.ensembletrisonante.com) und des Lombardini Quartettes (lombardiniquartett.at). Als Solistin debütierte sie 2011 mit der Bacãu Philharmonie mit Dvoraks Cellokonzert in Italien. Die Künstlerin widmet sich auch genreübergreifenden Projekten. Zum Beispiel arbeitet sie mit dem Schriftsteller Semier Insayif zusammen. Ihr gemeinsames Projekt, das Buch mit CD mit dem Titel Mondasche erschien bei Klever-Verlag 2019. Ihr erstes Solo-Album mit dem Titel „contemplation“ erschien 2020.